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Zelenika–Staatsgrenze (–Uskoplje)
Da die heute in Montenegro gelegene Bucht von Kotor bis 1918 zu Kroatien gehörte, erfolgte die eisenbahnmäßige Anbindung dieser Region von dort aus: In Gabela trennte sich die Linie nach Nikšiċ, die 1948 nach Podgorica (ehem. Titograd) erweitert wurde, von der Hauptbahn Ploče–Sarajevo, von der wiederum in Hum die Strecke nach Dubrovnik abzweigte. In deren Bahnhof Uskoplje schließlich begann die Strecke nach Zelenika. Sie verband den wichtigen Militärhafen Herceg Novi (ehem. Castellnuovo) mit dem österreichisch-ungarischen Hinterland, wobei vor allem vor allem der Güterverkehr große Bedeutung erreichte. Nach der schrittweisen Umspurung des jugoslawischen Schmalspurnetzes wurde sie im Jahr 1975 eingestellt. (Fotos vom 30.7.06, 1.8.06 und 26.7.08)

 

Bahnhof Zelenika. Auch lange nach der Einstellung sind die Aufschriften auf dem Bahnhofsgebäude komplett erhalten

Güterschuppen beim Frachtpier. Hier wurde vom Schiff auf die Schmalspurbahn umgeladen

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Ehemalige Eisenbahnbrücke bei Herceg Novi. Trassenreste dienen heute als Fußweg oder als Straße

Die Trasse am Strand bei Zelenika

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Die Lokomotiven der Reihe 83 kamen mehrmals täglich nach Zelenika, für den Verschub stand der D-Kuppler "Zeta" zur Verfügung: 83-106 als Denkmal im kroatischen Ploče

Die häufig als GmP (Güterzug mit Personenbeförderung) geführten Züge bestanden aus Wagen verschiedener Bauarten, wie sie das Bild aus dem Eisenbahnmuseum Ljubljana in Slowenien zeigt




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