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  Ferrovia della Val Gardena/Grödnerbahn
Die in Südtirol gelegene Grödnerbahn Klausen–Plan wurde 1916 als Heeresbahn eröffnet und vorerst mit drei Lokomotiven der Schmalspurbahn Ružomberok–Korytnica (Slowakei) betrieben, bis die bestellten D-Kuppler, später als FS-Reihe R 410 bezeichnet, gebaut von Krauss/Linz, einsatzbereit waren. Sie war 31 km lang und führte von Klausen (Chiusa) über St. Peter (S. Pietro), St. Ulrich (Ortisei) und St. Christina (S. Cristina Val Gardena), wo noch die Reste des ehemaligen Kehrtunnels sichtbar sind, nach Plan. Die Einstellung erfolgte 1960, da die Bahn auf Grund ihrer kurvenreichen Streckenführung und des veralteten Rollmaterials, das im Wesentlichen aus den Fahrzeugen aus den Anfangstagen bestand, der Konkurrenz des Straßenverkehrs nicht mehr gewachsen war. Die Trasse ist heute noch teilweise erhalten, auf ihr befindet sich ein Radweg. In St. Ulrich steht eine der für diese Strecke gebauten Maschinen, die R 410.004, als letztes erhaltenes Exemplar ihrer Reihe als Denkmal. (Fotos vom 11.7.04 und 3.9.08)

 

Die letzte erhaltene Maschine der Grödnerbahn, die R 410.004, als Denkmal in St. Ulrich: Es handelt sich um einen D-Kuppler mit Außenrahmen

Ursprünglich war die Lokomotive auf einem Kinderspielplatz aufgestellt, das Foto entstand schon auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs St. Ulrich

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Der Ortsteil Stazion in St. Ulrich erinnert an den ehemaligen Haltepunkt der Grödnerbahn: An dessen Stelle stehen jetzt moderne Bauten

Im Personenverkehr verkehrten achtfenstrige Zweiachser, im Güterverkehr ebenfalls ehemalige kkStB-Wagen, alle in brauner Farbgebung


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