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Waldbahn Szilvásvárad
Die heute 5 km lange Waldbahn Szilvásvárad (Szilvásváradi Állami Erdei Vasút, Szilvásváradi Kisvasút, SZÁEV) wurde 1908 eröffnet, wobei das Holz von einer auf einer Hochebene im Bükkgebirge gelegenen 600mm-Strecke zu einer Rutschenanlage gebracht wurde, von der es wiederum auf die 760mm-spurige Waldbahn verladen wurde. Um 1920 wurden auch Steintransporte durchgeführt und die Strecke durch einen 760mm-spurigen Schrägaufzug verlängert, 1948 wurde auch die obere Strecke auf 760mm umgespurt. Seit 1967 ist der Güterverkehr eingestellt, der Personenverkehr erfolgt mit Maschinen der Reihe Mk 48, Dampfzüge führt die 394,057 "Szilvi". Lange Zeit war hier die D04-601 im Einsatz, bevor sie ins Schmalspurmuseum nach Kecskemét und später nach Szob kam. Ihre Schwestermaschine D04-602 befindet sich weiterhin in Szilvásvárad.(Fotos vom 1.7.06 und 14.8.08)

 

Der Bahnhof Szalajka-Lovaspály. Mk48-411, ex Mk48 2005, ist mit ihrem Touristenzug abfahrbereit

Mk48-403, ex Mk48 2007, erreicht den Bahnhof Szalajka-Lovaspály

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Aus Zeiten des Waldbahnbetriebs stammt die Verladerampe zur Normalspurbahn. Auf ihr befindet sich heute der Personenbahnhof

Die Waldbahn Silvásvárad besitzt eine große Anzahl verschiedener Wagentypen. Die geschlossenen Personenwagen fahren an kühlen Tagen

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Die D04-601 wurde an das Schmalspurmuseum Kecskemét abgegeben, und kam, wieder betriebsfähig aufgearbeitet, nach Szob. Eine gleichartige Maschine, die D04-602 befindet sich noch heute in Szilvásvárad

Mit solchen Wagen wurde früher das Holz aus dem Wald zur Verladung nach Szilvásvárad gebracht. Dahinter ein Nachkriegspersonenwagen mit asymmetrischer Fensterteilung

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Mk48-411 fährt mit ihrem Personenzug aus Szalajka-Lovaspály aus. Das Gleis im Vordergrund führt zur großzügig dimensionierten Remise

Ein Großteil der Strecke liegt im Wald: Mk48-411bei der Talfahrt. Die Touristikzüge bestehen bei Schönwetter aus offenen Personenwagen

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Die Waldbahn wurde in steilem Gelände mit starken Steigungen trassiert: Eine Mk48 zieht maximal vier Vierachser, bei starkem Andrang fahren zwei Züge auf Sicht

Kurz vor der Haltestelle Szalajka-Halastó, die in der Nähe einiger Fischteiche errichtet wurde, verlassen die Züge kurz den Wald. Hier besteht eine zweigleisige Ausweiche

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Der Touristenzug mit der Mk48-411erreicht den Endbahnhof Szalajka- Fayolvízesés. Nach kurzer Wendezeit wird die Rückfahrt angetreten

Die Reste des ehemaligen Schrägaufzuges zur ehemaligen 760mm- Bergstrecke sind noch im Gelände bei der Endstelle erkennbar




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