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699.01, ab 1977 das
Zugpferd der
Bregenzerwald-Dampfzüge
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Die
Bregenzerwaldbahn
Österreichs westlichste
Schmalspurbahn, eröffnet im Jahr 1902,
verband Bregenz und Bezau durch das malerische
Engtal der Bregenzer Ache.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Strecke als
einer der ersten voll verdieselt, ab 1962
verkehrten nur mehr Maschinen der Reihe 2095,
den Verschub in Vorkloster besorgte die 2092.01.
Ab 1974 etablierte ein privater Schweizer Verein
(Eurovapor) einen Dampfzugbetrieb. 1980 wurde
die Strecke auf 5 km verkürzt, nachdem ein
Felssturz im Tal der Bregenzer Ache die
Bahnanlagen vernichtet hatte. 1984 wurde auch
dieses Reststück eingestellt. 1985
konstituierte sich ein Verein, der schon bald
das Reststück Bezau–Bersbuch als Museumsbahn
in Betrieb nehmen konnte. Ende 2004 wurde die
Strecke auf den Abschnitt Bezau–Schwarzenberg
reduziert, da die restliche Trasse für einen
Straßenbau verwendet wurde. Es verkehren
Originalfahrzeuge der Bregenzerwaldbahn der
Reihen U, Uh und 2091. Fotos
vom Museumsbetrieb... |
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Die
Zillertalbahn
Die Zillertalbahn wurde zwischen
1900 und 1902 von Jenbach nach Mayrhofen erbaut.
Auf dem Triebfahrzeug- und Wagensektor herrschte
lange Zeit eine große Typenvielfalt, die sich in den letzten Jahren zugunsten
moderner Fahrzeuge stark reduziert hat. So fuhr
schon in der Zwischenkriegszeit der erste
benzinelektrische Triebwagen, die Dampftraktion
vor Planzügen konnte jedoch erst Ende der
1960er-Jahre durch die Inbetriebnahme der
O&K-Steifrahmenmaschinen D 8 und D 9
beendet werden. War in
den 70er- und 80er-Jahren immer wieder von
Einstellung die Rede, hat sich die Bahn heute als
Nahverkehrsmittel und
Fremdenverkehrsattraktion einen fixen Platz in
dem Tiroler Tal erobern können. Moderne
Triebwagen, Dampfzüge und gut ausgelastete Güterzüge
demonstrieren einen innovativen Privatbahnbetrieb.
Planverkehr
im Zillertal...
ZB-Dampfaktivitäten... |

Die Zillertalbahn heute:
Moderner Regionalzug neben den Dampfloks 3 und 5
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Video
Zillertalbahn...
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Die
Pinzgauer Lokalbahn |
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5090.008 mit Regionalzug nach Zell am See in
Uttendorf-Stubachtal
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Die 1898 eröffnete Bahn führte
von Zell am See nach Krimml. Ursprungsloks waren
die Reihe Z, die später von Fahrzeugen anderer
Bauarten ersetzt wurden. Nach dem 2. Weltkrieg
wurde die Strecke verdieselt. Der
Betrieb wurde von Lokomotiven der Reihe 2095, ab
1986 unterstützt durch Triebwagen der Reihe 5090 getragen.
1998 wurde der
Güterverkehr, der zuletzt hauptsächlich mit
Rollwagen durchgeführt wurde, als unrentabel
eingestellt. Trotz immer wieder durch Unwetter
herbeigeführter Zerstörungen konnte die
Gesamtstrecke bis 2005 erhalten werden. In
diesem Jahr wurde der Abschnitt Piesendorf–Krimml von einem Hochwasser zerstört, die
Strecke wurde bis Mittersill wieder aufgebaut. Ab den
80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde an
Sommerwochenenden ein Dampfzugverkehr
aufgenommen, der zu einem Fixpunkt des
touristischen Angebots wurde. Im Jahr
2008 erfolgte ein Betreiberwechsel von den
Bundesbahnen zur Salzburger Lokalbahn, die alle Fahrzeuge
nach ihrem Schema umnummerierte und im gleichen
Jahr den Güterverkehr mittels Rollwagen wieder
aufleben ließ. 2009 erfolgte der Wiederaufbau
der zerstörten Strecke bis Bramberg, seit 2010
steht die Gesamtstrecke wieder im Regelbetrieb.
Die
SLB Pinzgauer Lokalbahn...
Bundesbahn-Planbetrieb
Zell am See–Krimml... |
Die
Salzkammergut-Lokalbahn
Der Star unter den österreichischen
Schmalspurbahnen war zweifellos die SKGLB, die Salzburg mit Mondsee und Bad
Ischl verband. Das
erste Teilstück wurde 1890 eröffnet, Im
Einsatz standen zwei kleine Zweikuppler, die
anfangs auf der Linie Ischl –
Strobl verwendet
wurden, die Maschinen 3-5 mit langer
Rauchkammer, die Nr. 6-12 mit kurzer
Rauchkammer sowie nach dem 2. Weltkrieg
Heeresfeldbahnmaschinen mit den Nummern 19-22
sowie 30-33. Besonders erwähnenswert ist der
aus dem Hofsalonwagen umgebaute Benzintriebwagen
TCa 672, der wegen seinem Einsatzgebiet und
seinem Horn "Mondseer Kuh" genannt wurde. Die
Einstellung erfolgte überstürzt 1957. Heute sind noch
einige Fahrzeuge, teilweise betriebsfähig,
erhalten, in Mondsee gibt es ein SKGLB-Museum.
Ebenso gibt es Bestrebungen, eine Museumsstrecke
auf der ehemaligen Trasse zu bauen.
Auf
den Spuren der SKGLB... |
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Salonwagen der SKGLB, heute
Eigentum des Club 760.
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VL 16 beim Lagerhaus Tamsweg
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Die
Murtalbahn
Die Murtalbahn ging 1894
zwischen Unzmarkt und Mauterndorf in Betrieb.
Ursprungsloks dieser Strecke war die Reihe U,
die sich bis heute auf vielen Schmalspurbahnen
bestens bewährt. Nach Modernisierungsschüben
in den 60ern und Anfang der 80er-Jahre ist
sie heute eine moderne Privatbahn (StLB), die
ihren Personenverkehr mit modernen Triebwagen
und den Güterverkehr mit verschiedenen
Spezialwagen abwickelt. Der Ende der 70er-Jahre eingestellte Abschnitt Tamsweg–Mauterndorf wurde vom Club 760 als
Museumsbahn ("Taurachbahn")
reaktiviert und bietet in den Sommermonaten
regen Museumszugverkehr. Mittlerweile kann auch
dieser Abschnitt dank umfangreicher
Sanierungsarbeiten wieder von modernen
Fahrzeugen befahren werden.
Die
Murtalbahn im Wandel der Zeit...
Die
Taurachbahn Mauterndorf–St. Andrä...
Video
Murtalbahn...
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Die
Lokalbahn Mixnitz–St. Erhard
Als reine Anschlussbahn an das
Magnesitwerk St. Erhard geplant, wurde sie noch
noch vor der Eröffnung für Personenverkehr erweitert.
Nach der Eröffnung im
Jahr 1913 erfüllte sie beide Aufgaben zur vollsten
Zufriedenheit. Manchmal halfen Dampf- oder
Diesellokomotiven aus, ansonsten wurde der Betrieb
elektrisch durchgeführt. Zwei Straßenbahntriebwagen
aus Ybbs wurden nach dem 2. Weltkrieg eingesetzt,
jedoch bald wieder aus dem Verkehr gezogen. Nach
der Einstellung des Personenverkehrs im Jahr
1966 bewältigten die zwei
Ursprungsloks (E1 und E2) sowie zwei
neuere, vierachsige Loks den
Gesamtverkehr, erstere jedoch nur mehr im
Verschub. Seit 2003 wird an einigen
Wochenenden ein Touristikverkehr mit
Personenwagen aus dem Feistritztal durchgeführt.
Fotos
vom Planbetrieb...
Fotos
vom Touristikbetrieb...
Video
Mixnitz–Breitenau Werk... |

Die E1 in Mixnitz
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VL 22 in Kapfenberg Landesbahn
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Die
Thörlerbahn
Die Lokalbahn Kapfenberg–Au-Seewiesen wurde 1893 eröffnet. Sie diente
dem Personen-, aber vor allem dem Güterverkehr,
insbesondere für Holz- und
Eisentransporte. 1959 wurde der Personenverkehr
eingestellt, 1964
ereilte den Streckenteil Seebach-Turnau–Au-Seewiesen das selbe Schicksal, und die Gleise
wurden abgetragen. Der Güterverkehr,
vor allem zum Eisenwerk Pengg in Thörl und
Margarethenhütte, war aber weiterhin bedeutend.
1992 etablierte ein Verein einen
Museumsbetrieb, der mit Dampf- und Dieseltraktion abgewickelt wurde. Nach dem
Konkurs des Eisenwerks und der dadurch
hervorgerufenen Einstellung des Güterverkehrs
durch die Steiermärkischen Landesbahnen fuhr
1999 der unwiderruflich letzte Zug. Die gesamte
Strecke wurde 2003/04 abgetragen.
Fotos
vom Planbetrieb...
Fotos
vom Museumsbetrieb...
Die
Anschlussbahnen im Thörlbachgraben...
Video
Kapfenberg–Seebach-Turnau... |
Die
Feistritztalbahn
Die
Feistritztalbahn wurde 1910 als öffentliche
Eisenbahn von Weiz nach Birkfeld eröffnet. Kurz
danach wurden Pläne für eine Erweiterung nach
Ratten bzw. Rettenegg erstellt, die aber
aufgrund des 1. Weltkriegs nicht zur Ausführung
gelangten.1920 wurde die Strecke Birkfeld–Ratten als Schleppbahn mit Fahrzeugen der
Heeresfeldbahn in Betrieb genommen, 1930 wurde
sie umgebaut und der öffentliche Gesamtverkehr
aufgenommen. 1969 fuhr der letzte Personenzug
zwischen Birkfeld und Ratten, 1973 zwischen Weiz
und Birkfeld. 1981 wurde das Teilstück
Birkfeld–Ratten eingestellt und abgetragen.
Seitdem verkehren StLB-Güterzüge auf der
Strecke Weiz–Oberfeistritz zum Talkumwerk, die
Strecke bis Birkfeld wird von der
FTB-Betriebsgesellschaft benutzt, die seit 1971
Bummelzüge auf der Gesamtstrecke Weiz–Birkfeld, früher auch bis Ratten, führt. Im Güterverkehr
sorgt Funkfernsteuerung für einen effizienten
Betrieb, die Bummelzüge werden immer wieder mit
neuen Fahrzeugen bestückt, auch mit einer 83
aus Bosnien.
Fotos
vom Plan- und Bummelzugverkehr...
Video
Feistritztalbahn... |

Kh 101 mit Bummelzug nach
Birkfeld in Weiz.
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Die Lokomotive S11 in Stainz.
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Die
Stainzer Lokalbahn
Die Lokalbahn
Preding-Wieselsdorf–Stainz wurde 1892 eröffnet.
Eine der Originalmaschinen, die Stainz 2,
befindet sich heute auf der Murtalbahn.
Vor dem 2. Weltkrieg mussten Personen- und Güterverkehr
erstmals eingestellt werden, wurden aber
danach wieder aufgenommen. 1951 wurde der Personenverkehr entgültig
eingestellt. 1971 wurde auf Privatinitiative der
"Stainzer Flascherlzug" ins Leben gerufen,
der die Bahn mittlerweile
weltweit bekannt gemacht hat. Nach der
Einstellung des Güterverkehrs 1980 wurde die
Strecke von der Gemeinde
Stainz übernommen und das Péagegleis zwischen
der damaligen Endstelle Wohlsdorf und dem
Bahnhof Preding-Wieselsdorf der
Graz-Köflacher Bahn (GKB) abgetragen. Im Jahr
2000 wurde die Strecke wieder auf ihre ursprüngliche
Länge erweitert.
Fotos
vom Museumsbetrieb... |
Die
Steyrtalbahn
Die Steyrtalbahn wurde 1889 als
erste Schmalspurbahn auf dem Gebiet des heutigen
Österreich in Betrieb genommen. Sie verband
Garsten an der Ennstalstrecke mit Klaus an der
Pyhrnbahn. In Pergern gab es eine Zweiglinie
nach Bad Hall. Nach und nach wurden Teilstrecken eingestellt, bis
schließlich 1982 der letzte ÖBB-Zug zwischen
Garsten und Grünburg fuhr. Ein privater
Verein (ÖGEG) hat die Bahn
zwischen Steyr Lokalbahn und Grünburg
reaktiviert und führt dort regelmäßig
Museumsfahrten durch. Es stehen
Originalmaschinen aus der Eröffnungszeit, Loks
aus den letzten Jahren des Planbetriebs sowie
eine rumänische 764 großteils betriebsfähig zur
Verfügung.
Fotos
vom Planbetrieb...
Fotos
vom Museumsbetrieb...
Die
eingestellte Strecke Pergern–Bad Hall...
Video
Steyrtalbahn... |
298.53
mit einem Museumszug in Steyr Lokalbahnhof
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Lok
2 bei Ampflwang
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Schmalspurbahn
Ampflwang
Dass auch heute noch
Schmalspurbahnen in Österreich gebaut werden können,
soll die Museumsbahn der WTK (Wolfsegg-Traunthaler
Kohlenwerksgesellschaft) in Ampflwang beweisen.
Die 1995 eröffnete, knapp 2 km lange Strecke führt
vom Brecher Buchleiten nahe dem Endpunkt der normalspurigen Museumsbahn
Timelkam–Ampflwang der ÖGEG zu einem Museum
des ehemaligen Kohlebergbaus in Hinterschlagen. Bereits nach
kurzer Zeit wurde sie jedoch wieder eingestellt,
die Gleisanlagen sind aber noch vollständig
erhalten. An Fahrzeugen standen die ehemalige
Diesellok 2 aus Stainz, ein polnischer
C-Kuppler mit der Nummer WTK 19 und die zu einem Personenwagen
umgebaute ehemalige Gebus-Lokomotive der
Waldbahn Reichraming zur Verfügung.
Fotos.... |
Die
Mariazellerbahn und die "Krumpe"
Die Mariazellerbahn und deren
Zweiglinie nach Gresten ("Krumpe")
wurden ab 1898 von St. Pölten
nach Kirchberg a. d. Pielach und Mank in Betrieb
genommen. Kurz darauf folgten Verlängerungen
nach Laubenbachmühle (1905), Gußwerk (1907)
und Ruprechtshofen (1905). Ruprechtshofen–Wieselburg–Gresten wurde erst
1927 eröffnet. 1911 erfolgte die Elektrifizierung
von St. Pölten nach Gußwerk. Die starken
Dampflokomotiven Reihe Mh (ÖBB 399)
und die E- Loks der der Ursprungsserie
sind noch heute unterwegs! Heute ist der
Abschnitt Mariazell–Gußwerk eingestellt,
ebenso der Güterverkehr auf der Gesamtstrecke.
Wieselburg–
Gresten wurde auf
Normalspur umgebaut, um den gestiegenen Güterverkehr
einfacher abwickeln zu können, zwischen Mank
und Wieselburg wurde der Gesamtverkehr in
Etappen 2000 bzw. 2002 eingestellt. Im Dezember
2010 erfolgte die Übernahme der
Mariazellerbahn durch das Land Niederösterreich,
der Planverkehr auf der Krumpe wurde eingestellt,
der
Abschnitt Ruprechtshofen–Wieselburg
steht jedoch als
Fahrraddraisinenstrecke seit 2011 wieder
in Betrieb.
Die
NÖVOG-Mariazellerbahn...
Bundesbahn-Planbetrieb...
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1099.10 und 08 in Mariazell
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Historische
Mariazellerbahn... Winterimpressionen...
Planbetrieb
auf der Krumpe... Dampfnostalgie
auf der Krumpe...
Video
Mariazellerbahn...
Video
Alpenbahnhof...
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Die
Ybbstalbahn
Nach der 1896 erfolgten Eröffnung
des ersten Bauabschnitts erstreckte sich
das Netz der Ybbstalbahn zwischen
Waidhofen
an der Ybbs, Kienberg-Gaming und
Ybbsitz. Die eigens für diese Bahn
gebaute Lokreihe Yv erfüllte
nach einem Umbau ihren Dienst sehr erfolgreich
bis in die 60er-Jahre. |
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2095.005 und 009 auf der
Ybbstalbahn in Lunz am See
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Obwohl schon in den 30er-Jahren die Verdieselung einsetzte,
konnten sich Dampfloks lange behaupten, seit
einigen Jahren auch wieder im
Sonderzugdienst. Die ÖBB stellten die
Bergstrecke zwischen Lunz und
Kienberg-Gaming 1988 ein, diese wurde jedoch
bald von der ÖGLB übernommen und wird heute
als Museumsbahn betrieben. Im
Jahr 2009 wurde die Ybbstalbahn zum wiederholten
Mal durch Hochwasser beschädigt, was die
Einstellung des Gesamtverkehrs auf den
Abschnitten Gstadt–Lunz am See und Gstadt–Ybbsitz zur Folge hatte. Der Planbetrieb
beschränkt sich heute auf das 5,5 km lange
Teilstück der Stadtbahn zwischen Waidhofen an der Ybbs
und Gstadt, der
Rest der Trasse soll zum Radweg umgebaut werden.
Seit Dezember 2010 wird die Strecke vom Land
Niederösterreich betrieben.
Die
Citybahn Waidhofen...
Die
Museumsbahn Ybbsthalbahn-Bergstrecke...
Planbetrieb
auf der Ybbstalbahn...
Die
Zweigstrecke Gstadt–Ybbsitz...
Video
Ybbstalbahn + Ybbsthalbahn Bergstrecke... |
Schmalspurbahnen
im Waldviertel
Die Niederösterreichischen
Waldviertelbahnen wurden im Jahr 1900 von Gmünd
nach Alt Nagelberg und Heidenreichstein sowie im
Jahr 1902/03 von Gmünd nach Groß Gerungs in
Betrieb genommen. Im Jahr 1920 fiel der
Ausgangsbahnhof der Linien (heute České
Velenice
in Tschechien) an die damalige Tschechoslowakei.
Nach einer kurzen Zeit des
Korridorverkehrs wurde eine neue Strecke
auf österreichischem
Staatsgebiet in Betrieb genommen. Nach
Litschau und Heidenreichstein bestand ab 1986
nur noch Güterverkehr, auf dem Südast nach Groß
Gerungs verkehrten Dieseltriebwagen, Dampfzüge
und Güterzüge. Seit 1992 ist der Teil
Alt-Nagelberg–Heidenreichstein eingestellt,
ein Verein hat aber die
Strecke gepachtet und führt dort
Nostalgiefahrten durch. Heute ist auch der
Planverkehr auf den Strecken
Gmünd–Groß Gerungs und Gmünd–Litschau
eingestellt, sie sind aber weiterhin erhalten
und werden für Touristikfahrten genützt. Im
Dezember 2010 erfolgte die Betriebsübernahme durch
das Land Niederösterreich.
Fotos
vom Planbetrieb...
Fotos
vom Touristikbetrieb...
Video
Waldviertelbahn...
Die
Waldviertelbahnen im Modell... |

2091.03 in Heidenreichstein
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V2 mit ihrem Museumszug in
Payerbach-Lokalbahn.
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Die
Lokalbahn Payerbach–Hirschwang
Die Lokalbahn Payerbach–Hirschwang entstand 1917 als als elektrische
Schleppbahn der Papierfabrik Hirschwang. Das
Material wurde
vom Karawankentunnelbau übernommen. Von 1926/27 an besorgte sie auch öffentlichen
Personenverkehr als Zubringer zur Raxseilbahn.
Dazu wurde sie an beiden Seiten verlängert. 1963 musste der Personenverkehr eingestellt
werden, der Güterverkehr blieb
weiterhin aufrecht. 1983 wurde der Gesamtverkehr
eingestellt, die ÖGLB, die schon vorher einen
Museumsbetrieb initiiert hatte, übernahm
Strecke und Fahrzeuge. Eine Zeit lang
bestand nur mehr zwischen Hirschwang und
Reichenau Museumsbetrieb, seit dem Jahr 2000
wieder auf der gesamten Museumsstrecke. Ein
Triebwagen wurde 2004 aus einem
Beiwagen und zahlreichen Originalteilen
originalgetreu rekonstruiert.
Fotos
vom Museumsbetrieb in den 80ern...
Fotos
vom Museumsbetrieb
heute...
Video
Triebwagen 1...
Die
Höllentalbahn im Modell... |
Die
Gurktalbahn
Diese Strecke wurde 1898 von
Treibach-Althofen nach Klein Glödnitz in
Betrieb genommen. 1968 wurde sie aufgrund der
Unterwaschung eines kurzen Stückes des Gleiskörpers
eingestellt. Der Güterverkehr wurde bis 1971
noch bis Straßburg geführt. Schon 1969 wurde
hier ein Verein gegründet, der sich das Ziel
eines Museumsbetriebes gesteckt hatte. Es gelang
diesem auch, das 3 km lange Teilstück von
Treibach nach Pöckstein-Zwischenwässern zu
übernehmen. 1974 konnte der Betrieb auf der
ersten Museumsbahn Österreichs aufgenommen
werden. Durch den Bau einer Anschlussbahn wurde
die Strecke auf 2,5 km verkürzt, durch die
Inbetriebnahme eines Dreischienengleises konnte
die ursprüngliche Länge wieder hergestellt
werden. Es verkehren Lokomotiven ex Böhlerwerke
und Judenburg,
die 898.01 und die 699.101.
Fotos
vom Museumsbetrieb... |

Lok "Uta" mit dem Museumszug der
Gurkthal-Museumsbahn
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699.101, eine ehemalige Vellachtalmaschine,
heute auf der Gurkthalbahn
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Die
Vellachtalbahn
Die Strecke Völkermarkt-Kühnsdorf–Eisenkappel wurde 1902 eröffnet und hatte einen
bedeutenden Güterverkehr zum Zellulosewerk
Rechberg, der in späteren Jahren hauptsächlich
mit Rollwagen durchgeführt wurde.
Stammlokomotiven war die Baureihe T, nach dem 2.
Weltkrieg verkehrten vor allem Fahrzeuge der
Reihen 199, 499, 699 und 699.1, aber auch 298
und 399. 1965 wurde der Personenverkehr
stillgelegt, 1971 folgte der Güterverkehr, und
die Strecke wurde komplett abgetragen. Heute ist
die Trasse noch teilweise sichtbar.
Fotos... |
Straßenbahn
Ybbs
Auch
eine Straßenbahn in Spurweite 760 mm gab es in
Österreich: Die Straßenbahn in Ybbs führte ab
1907 von der Westbahnstation Kemmelbach-Ybbs zur 3
km entfernten Stadtmitte. Im Einsatz waren 2
zweiachsige Triebwagen, die im Laufe der Zeit
einen zweiten Motor sowie geschlossene Plattformen
erhielten. Nach der Einstellung der Bahn 1953
wurden die Fahrzeuge an die Lokalbahn Mixnitz–St.Erhard verkauft, die sie als Te 1 und T
2 bezeichnete, blau lackierte und zum Verschub von Magnesitwagen
verwendete. Te 1 wurde 1964 verschrottet, Nr. 2 überlebte
als Museumsfahrzeug im ursprünglichen Ybbser
Anstrich und befindet sich derzeit im Historama in
Ferlach, Kärnten.
Fotos... |

Triebwagen 2
der Ybbser Straßenbahn im Historama in Ferlach
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