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. Steyrtalbahn-Planverkehr Garsten–Klaus
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Die Steyrtalbahn wurde im Jahr 1889 als erste 760mm-spurige Schmalspurbahn auf dem Gebiet des heutigen Österreich zwischen Garsten und Grünburg in Betrieb genommen. 1890 wurde die Strecke nach Agonitz verlängert und ein Jahr später die Zweiglinie über Sierning nach Bad Hall eröffnet. Das letzte Teilstück Agonitz–Klaus folgte erst 1909. Damit hatte das Netz seine größte Ausdehnung erreicht. Schon 1933 wurde der Abschnitt Sierning–Bad Hall eingestellt und 1966 Pergern–Sierning. Ab 1968 wurde der Abschnitt Molln–Klaus mit Bussen im Schienenersatzverkehr bedient, und 1980 nach einer Hangrutschung nächst Haunoldmühle komplett eingestellt. Ab  diesem Zeitpunkt verkehrten die Personenzüge nur mehr bis Grünburg, im Güterverkehr wurde noch bis Haunoldmühle gefahren. Am 28.2.1982 erfolgte die Sperre der Gesamtstrecke aus Sicherheitsgründen. Damit hatte die letzte ausschließlich mit Dampf betriebene Schmalspurbahn Westeuropas zu existieren aufgehört. Zwei Lokomotiven, die 298.51 und 56, wurden verkauft, ein Teil des restlichen Fahrparks bildete den Grundstock der 1985 eröffneten Steyrtal-Museumsbahn (Fotos vom 29.7.75, 10.4.78 und 6.8.82)
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Heizhaus Garsten: 699.103 und 298.25 warten auf weitere Einsätze 298.25 mit Personenzug nach Molln bei Sarning
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298.53 mit einem Personenzug nach Garsten kurz hinter Steyr Lokalbahn 699.103 beim Halt in Steyr Lokalbahnhof
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Wasser nehmen in Molln 699.103 auf der noch heute bestehenden Steyrdurchbruchbrücke
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Güterzug nach Klaus bei Frauenstein 699.103 ist mit ihrem Güterzug in Klaus eingetroffen
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Nach der Einstellung des Planverkehrs am 28.2.1982 blieben die Gleise noch einige Zeit liegen: Einfahrsignal des Bahnhofs Garsten In Klaus blieb nach Abtragung der Gleise ein Güterwagen als Denkmal stehen. Heute ist auch er entfernt