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Waldbahnnetz Odobeşti–Scutaru
Die Schmalspurbahn zwischen Odobeşti und Burca hatte eine Gesamtlänge von 23 km. Sie wurde als Heeresfeldbahn im 1. Weltkrieg mit Spurweite 600mm angelegt, nach 1918 auf 760mm umgespurt, 1924 von den CFR übernommen und 1977 eingestellt. Die Traktion besorgte neben Reşiţa-Maschinen die Schlepptenderlok 764.205. Vom Endpunkt bestanden Waldbahnstrecken nach Scutaru, Lepşa, Ghelinţa, Mărăşeşti und Breţcu, die teilweise durch Schrägaufzüge miteinander verbunden waren. Die Schließung der Strecken begann in den 60er-Jahren, in den 80er-Jahren waren nur mehr wenige Linien in Betrieb. Der Verkehr der Waldbahn Scutaru kam erst Anfang der 90er-Jahre des vorigen Jahrhunderts zum Erliegen. Auch eine Sanierung der Bahn und eine kurzfristige Wiederaufnahme des Verkehrs im Jahr 1995 konnte das Ende nicht verhindern.(Fotos vom 23.2.06, 3.7.06, 4.7.06 14.7.06 und 6.7.08)

 


Die 764.205 fuhr lange auf der Waldbahn Odobeşti–Burca und kam nach der Einstellung zusammen mit einigen Personenwagen nach Sibiu, wo sie am 4.7.2006 vor dem Heizhaus abgestellt stand

In etwa so sahen die GmPs zwischen Odobeşti und Burca aus. Auf dem gesamten Netz verkehrten Reşiţa-Lokomotiven, von denen die 764.414 erhalten blieb. Das Bild der 764.469 entstand jedoch in Vişeu de Sus

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In Odobeşti verkehrten hauptsächlich zweiachsige Personenwagen. Von diesen blieben nur wenige erhalten, das Bild zeigt ein Exemplar der CFI Brad in modernisierter Form

Auf dem Netz verkehrten eigene Schlafwagen für die Holzfäller. Ähnliche Fahrzeuge sind heute noch auf der Čiernohronská železnica in der Slowakei als Personenwagen im Museumsbetrieb




Für den Transport von Spreißelholz standen auf dem gesamten Netz vierachsige Flachwagen, wie dieser in Sibiu abgestellte, zur Verfügung

Lange Baumstämme wurden auf Waldbahntrucks befördert. Die Holzladung stellte dabei die einzige Verbindung zwischen den Wagen dar


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