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Ein Heizhaus in IIm von Manuel Keller
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Das Heizhaus ist ein kompletter Eigenbau aus Holz, Messing und diversen anderen Materialien, die sich gerade eigneten. Die Beschläge der Türen fertigte ich komplett aus MS selbst, auch die kleine Zugangstüre ist beweglich. Den Lokschuppen selbst gestaltete ich an der Anlagenvorderkante offen, damit man später das komplette Innenleben betrachten kann. Die Inneneinrichtung wird nach und nach auch wieder in Eigenregie, aber nach Originalbildern, angefertigt. Natürlich ist das Heizhaus auch innen entsprechend verputzt und die Wände haben schon eine gewisse Grundpatina bekommen. Die Grube entspricht dem Original und wurde auch im Modell betoniert. Die Fenster entstanden diesmal aus einem Stück Makrolon klar und Kfz-Zierstreifenband. Das Dach selbst entspricht ebenfalls dem Original.

Weiterhin konstruierte ich eine vollfunktionsfähige Rauchabsauganlage. Der künstliche Rauch, den die Dampfgeneratoren erzeugen, ist kalter Rauch und hat leider die Eigenschaft, nach unten abzufallen. Dadurch würde innerhalb von Minuten der komplette Innenraum voll Rauch stehen. Um dies zu vermeiden, erzeuge ich durch einen PC-Lüfter, über Schläuche geführt, in der Absaugvorrichtung einen Sog, der Dampf wird angesaugt und nach oben hinausgeblasen.

Das Dach entstand in mühevoller Arbeit, hierzu schnitt ich über 900 Schindeln bzw. Eternitplatten aus Abachiholz und deckte damit das Dach vollständig ein. Danach wurde es entsprechend eingefärbt. Auch die Bleche rund um die Schlote wurden nicht vergessen.

 


Im Heizhaus wird die StLB 2 "Stainz" angeheizt





Die U.11 vor dem einständigen Heizhaus

Das Heizhaus von innen





Die Türen bestehen aus Echtholz und verfügen über einen Schließmechanismus mittels Servo

Innenansicht von oben auf den Holzboden und die Schlackengrube


 



Die Dachkonstruktion

Die Rauchabzüge mit funktionsfähiger Absauganlage