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Die Höllentalbahn im Modell
   


298.51, "Gartenhäusl" E1 und D1 in Payerbach

Der Beginn:
Am Beginn stand der Wunsch, nach einer "normalen" Kleinbahn- Anlage eine Strecke zu einem bestimmten Thema zu bauen. Durch die damals vorhandenen Modelle verschiedener Bahnverwaltungen ergab sich schnell der Gedanke, eine solche Vielfalt eigentlich nur auf einer Museumsbahn einsetzen zu können. Da mit Dampf-, Elektro- und Dieseltraktion gefahren werden sollte, lag eine Anlehnung an die Strecke Payerbach–Hirschwang nahe.


298.51 bei der Ausfahrt aus Payerbach Lokalbahn

Die Strecke:
Ausgehend vom Bahnhof Payerbach - Lokalbahn, der in Bezug auf die Gleislage dem damals (im Jahr 1988) bestehenden Original nachempfunden wurde, schwenkte die Strecke unter einer Feldwegbrücke in ein Tal ein, in dem ein kleiner Bach floss. Dieser wurde mit einem Durchlass übersetzt und durch ein Waldstück erreichte der Zug die Haltestelle Kurhaus. In der anschließenden Kurhausschleife änderte sich die Fahrtrichtung um ca. 220 Grad, unterfuhr die Strecke kurz nach dem Bahnhof Payerbach LB in einem Tunnel und erreichte nach kurzer Zeit den Bahnhof Reichenau, der in einem Tal unterhalb des Ausgangsbahnhofs lag. Mit einem Hauptgleis, einem in Bau befindlichen Ausweich- und einem Abstellgleis entsprach auch er dem damaligen Vorbild. Durch einen längeren Tunnel wurde nach einem Linksbogen die Haltestelle Haaberg erreicht, die mitten in einem kleinen Ort lag. Nach kurzer Fahrt befand man sich auch schon im Bf. Hirschwang, der mit Ausweiche, Bahnsteiggleis,  Anschlussgleis zu einer Fabrik und zum Heizhaus ausgestattet war und dem damaligen Original weitgehend nahe kam.


Der Bahnhof Reichenau

Die Fahrzeuge:
Es standen die damals erhältlichen ROCO- und Liliputmodelle zur Verfügung, die immer wieder durch Neuerscheinungen ergänzt wurden. Im Eigenbau entstanden: "Gartenhäusl" E1, Schöller-Bleckmannwagen und LBPH-Güterwagen. Sämtliche anderen Modelle wurden durch z.B. durch Bremsschläuche verfeinert bzw. überhaupt umgebaut oder -lackiert.


298.51, Lok "Anny" und "Berta" (in HU) im Heizhaus Hirschwang

Das Gelände:
Als Untergrund wurde leicht formbares Hasenstallgitter verwendet, das mit Papiermaschee überzogen war, was sich bei der unsachgemäßen Benützung der Landschaft durch Katzen und Kinder (!) (siehe auch: das Ende) als nicht allzu haltbar erwies. Die Trasse lag auf Pressspanplatten. Es wurden fast nur Naturmaterialien verwendet:Büsche: Islandmoos und Flechten, Bäume: kleinere Äste,Zäune aus Zahnstochern, alles farblich nachbehandelt,


  
E1 in der Thalhofschleife

Die Oberleitung
entstand im Selbstbau unter Verwendung von Rundhölzern und alten HOe-Schienen. Als Fahrdraht wurde Blumendraht verwendet, der zwar gut leitete und von der Farbgebung optimal war, jedoch immer wieder rostete (!). In den Tunnels wurden aufgrund leichterer Pflege HOe-Schienen verwendet. Die notwendige hohe Fahrdrahtspannung wurde durch Abspannen an den vorhandenen Masten erreicht.


D1 in der Haltestelle Haaberg

Das Ende:
Durch die missbräuchliche Verwendung als Katzenliege- und Kinderspielplatz wurde die Landschaft arg in Mitleidenschaft gezogen, auch wurde der Fahrzeugbestand immer geringer, teils durch Beschädigung, teils waren einige Fahrzeuge nicht mehr auffindbar. Die hohe Luftfeuchtigkeit in dem Kellerraum tat das übrige, so dass ich mich zum entgültigen Abriss der gesamten Anlage durchringen musste...



»760net


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