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Wirtschaftsbahn der Zuckerfabrik Mezőhegyes
Nahe der rumänischen Grenze befand sich die Zuckerfabrik Mezőhegyes, die ein umfangreiches Gleisnetz aufzuweisen hatte. Der Betrieb wurde von Dampf- und Diesellokomotiven getragen, die Zuckerrüben mittels Kipploren transportierten und Fertigprodukte in Lokalbahngüterwagen nach Czikóhalom brachten, wo sie von Lokomotiven der Alföldi Kisvasút (AEGV) übernommen wurden. Eine der in Mezőhegyes eingesetzten Dampflokomotiven hat bis heute überlebt: Die als Nummer 2 bezeichnete Maschine kam später als 394,023 zur MÁV und diente danach in der Ziegelfabrik Szurdokpüspőki. Sie wurde zur Museumslokomotive und fuhr in Nagycenk und Nyíregyháza, bevor sie zur Zsuzsi-Waldbahn Debrecen kam. (Fotos vom 20.6.03, 1.7.06, 13.4.08, 13.5.08, 12.9.08 und 30.6.10)
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Die 394,023, ex Mezőhegyes Nr. 2, verschiebt während ihres Einsatzes auf der Museumsbahn Nagycenk im Bahnhof Kastély

Ebenso standen Exemplare der Maschinen der Type C 50 im Einsatz: GV 3719 im Schmalspurmuseum Kecskemét
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Die GV 3751, zuletzt als CDH08-403 bezeichnet, als Denkmal vor dem Bahnhof Pörböly C50-405, die ehemalige GV 3704, im Waldbahneinsatz auf der Waldbahn Csömödér
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Von 1955-59 stand die GV 61103, heute D 04-601, im Einsatz. Nach ihrer Aufstellung im Schmalspurmuseum Kecskemét kam sie nach Szob

Solche Kipploren standen in großer Anzahl in Verwendung und wurden auch in der werkseigenen Werkstatt überholt

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Zum Abtransport der Fertigprodukte kamen solche AEGV-Güterwagen zum Einsatz. Einer davon blieb auf der Museumsbahn Nagycenk erhalten

Nahe der rumänischen Grenze bestand in Lőkösháza ein Verladeplatz zur Normalspurbahn Richtung Békéscsaba und eine Stichstrecke nach Kintzigmajor


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