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Leichtmodule - Ein Modulkonzept in H0e
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Die Idee:

Am Beginn stand der Wunsch, die zahlreich vorhandenen H0e-Fahrzeuge auf einer Strecke einsetzen zu können. Da eine fixe Anlage aus Platzgründen ausschied, entstand die Idee, eine Modulanlage zu bauen. Ausgehend von der  "Teppichbahn" entstand ein Konzept, das nur den Unterbau für die darauf verlegten Flexgleise vorsieht. Es besteht somit aus Steckenmodulen, die je nach vorhandenem Platz durch Landschaftsmodule ergänzt werden können.

Streckenmodule:

Die Streckenmodule bestehen aus Karton oder Sperrholz. Wichtig ist es hier, von vorne herein eine Gleisgeometrie fest zu legen, damit später nicht nur ins Blaue gefahren werden muss, sondern auch Kreise, Kehrschleifen oder Ähnliches nachgebildet werden können. Eine Anlehnung an eine bestehende H0-Gleisgeometrie (z.B. Kleinbahn) empfiehlt sich, überdies mit dem Vorteil, später auch H0-Vierachser auf Rollwagen transportieren zu können. Die maximale Länge der Module ergibt sich aus dem dafür vorgesehenen Stauraum, da die Strecke ja leicht abbaubar und vor allem lagerfähig sein sollte. Die Verbindung der Module kann ausschließlich über die Schienenverbinder erfolgen, es empfiehlt sich aber, ein mehrpoliges  Kabel mit Flachsteckern einzuarbeiten, um nicht nachträglich Kabel legen zu müssen. Sollte dies dennoch notwendig sein, geschieht dies am besten durch Anheften an die Seiten der Module.


Streckenmodule mit beidseitig angehefteten Landschaftsmodulen ergeben ein einheitliches Umgebungsbild


Zuerst werden die H0e-Flexgleise auf die vorher zugeschnittenen und abgelängten Karton- oder Sperrholzstreifen geklebt. Nach dem Einschottern folgt die Begrünung. Als Gleisschotter kann im Handel erhältliches Streugut verwendet werden, ebenso macht sich grober Meeressand sehr gut. Begrünt kann mit Grasfasern, Decovlies, Islandmoos und Ähnlichem werden. Bei der weiteren Ausstattung sind der Fantasie keine Grenzen gesteckt, es können Bäume, Büsche, Hektometersteine, EKs, Zäune,..., kurz alles, was sich auf einem echten Bahndamm befindet, nachgebildet werden.


Gestaltbarer Raum Landschaftsmodul: Ortsdurchfahrt

Bahnhofsmodule:

Ihr Aufbau ergibt sich sinngemäß aus dem der Streckenmodule, jedoch sind sie breiter, je nach Gleisanzahl. Das Aufnahmegebäude, der Güterschuppen, und was sonst noch alles zu einem Bahnhof dazu gehört, können entweder direkt auf das verbreiterte Modul gesetzt  oder als eigenes Modul mit Stiften anheftbar konstruiert werden.
 

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Stimmungsvolles Bahnhofsmodul: 399.05 in Aalfang. Hier ist das Bahnhofsgebäude und seine nähere Umgebung mit dem Gleismodul fix verbunden
 
 


Viel Raum für Details: Bahnhofsmodul
 

Landschaftsmodule:

Überall, wo neben dem Gleis ein bisschen mehr Platz ist, können Landschaftsmodule angesetzt werden. Deren Form ergibt sich aus dem dazu gehörigen Streckenmodul, die Breite beträgt 12 cm. Bei runden Modulen kommt an der Außenseite der inneren Bogenradius und an der Innenseite der äußere Bogenradius zur Anwendung, um sie universell einsetzbar zu gestalten. Um reine Streckenabschnitte an Anlagenteile mit umgebender Landschaft anzuschließen kommen Übergangsmodule zum Einsatz.
Die Landschaftsmodule bieten vielfältigste Detaillierungsmöglichkeiten an, die auf den Streckenmodulen nicht Platz finden. Von der Siedlung bis zum Tennisplatz oder der Baustelle ist alles möglich, was gefällt. Nachteil: Zu viel auf einmal wirkt unnatürlich.
 


Das Haltestellenmodul wird an das runde Streckenmodul angeheftet:  Hier kann auch mit aufgeschemelten H0-Vierachsern gefahren werden.