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Die Krivaja-Waldbahn
Die 1903 eröffnete Krivaja-Waldbahn Zavidoviċi–Olovo–Kušace verfügte über eine Hauptstrecke von 118 Kilometer, die in Zavidoviċi von der Bosnabahn Bosanski Brod–Sarajevo abzweigte, und Zweiglinien in einer Gesamtlänge von 143 Kilometer, wobei sie bei Duboštica die höchste Holzbrücke Europas überquerte. Der Fuhrpark war recht einheitlich, es verkehrten B´B´-Mallets von Maffei und C1-Maschinen von Krauss, München, die später mit Fünfkupplern aus Linz ergänzt wurden. Das Wagenmaterial stammte von der Bosnabahn, später von der JDŽ, auf welche es auch überging.1949 wurde die Strecke als Državna Šumska Željeznica, Zavidovići–Olovo–Kušace (DŠŽ-ZOK) verstaatlicht. Einige Lokomotiven wurden abgegeben, die meisten blieben jedoch bis zuletzt im Einsatz, unterstützt durch andere JDŽ-Lokomotiven, hauptsächlich der Type UNRRA. Die Strecke wurde in den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts eingestellt, Teile der Trasse, Brücken und Gebäude sowie einige Lokomotiven sind heute noch vorhanden. (Fotos vom 17.8.83, 29.7.07, 26.7.08 und 20.10.14)
 

Die damals fast fabriksneue U.43 stammte von der Murtalbahn, wo sie auch heute wieder stationiert ist

Im 1.Weltkrieg kam auch die U.37, die später als Denkmal in Koper aufgestellt wurde, hier zum Einsatz




Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Dreikuppler 71-005 beschafft. Das Bild zeigt jedoch seine in Slowenien erhalten gebliebene Schwestermaschine 71-012

Auf der Waldbahn bestand auch Personenverkehr, die Züge verkehrten meist als GmP wie auf dem Bild im Eisenbahnmuseum Ljubljana

 


Ein Großteil der Züge führte auch Dienstwagen wie den De 5359 mit
Auch gedeckte Güterwagen wie der Ge 30193 standen im Einsatz




Für das Haupttransportgut Holz standen meist dreiachsige Nieder- oder Hochbordwagen zur Verfügung

Alternativ kamen für den Holztransport auch zweiachsige Loren zum Einsatz


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