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Industriebahn Hunedoara–Ghelari
Die Industriebahn Hunedoara–Ghelari wurde im Jahr 1900 zum Transport von Eisenerz, Kalk und Talkum aus den Bergen bei Ghelari und Crăciuneasa zum Stahlwerk in Hunedoara nahe der Burg der Corvinesti in Betrieb genommen. Ab 1970 wurde die Strecke schrittweise verkürzt, ab den 90er-Jahren beschränkte sich der Betrieb auf den Abschnitt Hunedoara–Zlaşti, der trotzdem weiterhin eine eindrucksvolle Gebirgsbahn darstellte. 1990 wurde zudem der Personenverkehr eingestellt, die Güterzüge wurden zuletzt hauptsächlich mit L45H der 23.August-Werke bespannt. Ende 2006 erfolgte der Niedergang des Reststücks, der Betrieb ruhte über längere Zeit. Im Jahr 2009 wurde diese höchst interessante Strecke abgetragen und die Fahrzeuge verkauft. Eine lokale Initiative bemüht sich heute um den Wiederaufbau als Museumsbahn. (Fotos vom 9.7.06, 13.6.12 und 2.7.12)

 

Der Ausgangspunkt der Strecke war der Gară Mică nahe dem Stahlwerk in Hunedoara. Er diente zuletzt hauptsächlich zur LKW-Verladung

Das Stahlwerk in Hunedoara wurde von der Bahn
auf der Fahrt Richtung Ghelari durchquert

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Kurz hinter dem Stahlwerk bot sich ein eindrucksvoller Ausblick auf die Burg

Ein steiler Graben wurde auf einer Brücke überquert
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Einige Loks blieben erhalten: L45H-070 kam nach Stainz, wo sie in ihrer Originalfarbgebung eingesetzt wird

Die L45H-084 auf der Weißeritztalbahn in Sachsen, wo sie in den Farben der ehemaligen DR lackiert wurde

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Abstell- und Rangiergleise in Hunedoara mit den für diese Strecke typischen Kippwagen

Das Depot in Hunedoara mit einem zur Tankstelle umfunktionierten Kesselwagen

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Die Strecke passierte das Depot und zweigte Richtung Ghelari ab

Halta District

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