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  Poljčane–Slovenske Konjice (–Zreče)
Die 15 km lange Strecke Poljčane–Slovenske Konjice (Pöltschach–Gonobitz) wurde 1892 von der Südbahngesellschaft in Betrieb genommen. Es verkehrten anfangs die kleinen Zweikuppler 3 "Gonobitz" und 4 "Heiligengeist", Schwesterlokomotiven der Lokomotive 2 "Stainz" der Steiermärkischen Landesbahnen. Im Jahr 1903 erhielt die Bahn Maschinen der Reihe U, die U.29 und U.30. 1921 wurde die Strecke bis Zreče (Hohlenstein/Retschach) verlängert, wobei die nunmehrige Betriebslänge 20 km betrug. 1963 begann mit der Einstellung des Personenverkehrs durch den nunmehrigen Betreiber JŽ der Niedergang. 1970 wurde auch der Güterverkehr eingestellt und somit das Schicksal dieser Strecke besiegelt. Je eine Zugsgarnitur wurde in der Folge in Slovenske Konjice und Zreče als Denkmal aufgestellt, ebenso gelangte eine der Ursprungsmaschinen, die Lokomotive 3 "Gonobitz", als K3 bezeichnet, als Schaustück ins slowenischen Eisenbahnmuseum Ljubljana. (Fotos vom 5.4.02, 11.7.04 und 26.7.08)

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Die in München gebaute JŽ 72-018 mit zwei Wagen als Denkmal in Slovenske Konjice. Lokomotiven dieser Bauart trugen am Schluss die Hauptlast des Betriebes

Eine der Ursprungsmaschinen, die Lokomotive 3 "Gonobitz", eine Schwesterlokomotive der StLB 2 "Stainz", als K3 bezeichnet im Eisenbahnmuseum Ljubljana

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Während anfangs im Personenverkehr achtfenstrige Zweiachser verkehrten, wurde dieser zu Zeiten der JŽ-Betriebsführung nur mehr mit Vierachsern durchgeführt. Ein solcher ist hier im Eisenbahnmuseum Ljubljana abgebildet

Für den Güterverkehr standen von Anfang an offene und gedeckte Güterwagen der österreichischen Einheitsbauarten zur Verfügung, später durch Fahrzeuge bosnischer Provenienz ergänzt