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Waldbahnen Berzasca und Drencova   
Die Waldbahn Berzasca, die auch eine Verbindung mit dem 3km entfernten Drencova herstellte, wurde 1907 eröffnet. Sie war 70 km lang und die tiefstgelegene Strecke Rumäniens, ihr Ausgangspunkt befand sich in nur 77m Seehöhe. Es verkehrten kleine Dreikuppler, von denen "Hermann", die spätere 764-106, zur weiteren Erhaltung nach Bukarest kam, und Vierkuppler, von denen zwei ihren Weg nach Österreich ins Feld- und Industriebahnmuseum in Freiland fanden: Es sind dies 764-222 (Budapest 2619/1910) und 764-224 (O&K 4278/1910). Letztere kehrte 2014 wieder nach Rumänien zurück. Die 764-219 (KrMü 7194/1917) kam ebenfalls nach Österreich zum Club 760 auf die Murtalbahn, die 764-243 (Budapest 2832/1911) wurde in Crişcior revidiert und steht seither auf mehreren rumänischen Schmalspurbahnen im Einsatz. Auf die Wassertalbahn nach Vişeu de Sus gelangte die 764-211 "Măriuţa" (O&K 3980/1910). Reşiţa-Standardmaschinen wurden in Berzasca erst ab 1987 eingesetzt. Für den Abtransport des Holzes aus den Wäldern stand eine große Anzahl an Rungenwagen zur Verfügung. Die Einstellung der Strecke erfolgte 1993, mittlerweile gibt es jedoch Bestrebungen, ca. 16 km der Strecke nahe dem Eisernen Tor zwischen Berzasca und Valea Mare mittels EU-Förderung für touristische Zwecke wieder zu errichten. (Fotos vom 3.7.06, 29.7.07, 29.12.08 und 14.7.13 )

 

764.222, der Waldbahn Berzasca, die zuvor in Voislova und Zăvoi verkehrte, wird im Feld- und Industriebahnmuseum in Freiland erhalten

Die 764.224, die in Rumänien auf den Waldbahnen Berzasca und Mănăştiur im Einsatz gestanden war, ebenfalls in Freiland

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Ebenfalls auf der Waldbahn Berzasca verkehrte die 764-243, die später zur CFI Brad kam. Das Bild zeigt sie mit einem Fotozug nahe Comandău (Foto: D. Zoubek)

Erst ab 1987 fuhren Reşiţa-Maschinen in Berzasca: 764.469 ist jedoch auf der Wassertalbahn stationiert, wohin auch die 764.211 "Măriuţa" aus Berzasca im Jahr 2005 gelangte